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Malteser Deggendorf

Malteser richten Telefonbuchsdienst ein

Ehrenamtliche hören zu - "Kann in einer Ausnahmesituation sehr beruhigend sein"

07.04.2020

Die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise setzen den Menschen, die derzeit ohne Kontaktmöglichkeiten sind, schwer zu. Um dennoch mit anderen in Kontakt zu bleiben, richten die Malteser in Deggendorf einen Telefonbesuchsdienst ein.

 „In der jetzigen Situation ist der telefonische Besuchsdienst eine geeignete Option, um Menschen, die isoliert sind zu erreichen“, erklärt Josef Kandler, Kreisgeschäftsführer bei den Maltesern. Alle Menschen, die sich einsam fühlen, können sich telefonisch bei den Maltesern melden. „Menschen, die allein und hilfsbedürftig sind, macht die aktuelle Situation häufig große Angst. Ihnen möchten wir als Malteser die Sicherheit geben, nicht allein zu sein.“, sagt Kandler. Nähe zu anderen Menschen kann auch die vertraute Stimme am Telefon sein. Im Telefonbesuchsdienst können Menschen, die reden wollen, die Nummer der Malteser wählen und sich zum regelmäßigen Gespräch ausschließlich am Telefon verabreden. „Unsere Ehrenamtlichen hören aufmerksam zu und lassen den anderen von seinen Ängsten erzählen. Gerade in einer Ausnahmesituation wie dieser, kann das sehr beruhigend sein“, so Kandler.  Dem Angebot kommt in der Krisensituation eine besondere Bedeutung zu. „Die Corona-Krise offenbart die Einsamkeit der Menschen einmal mehr“, so Ludmila Ruks, die den Telefonbesuchsdienst koordiniert. Alte und schwache Menschen sind von der Isolation durch Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus in besonderem Maße betroffen. Wer sich über einen Anruf der Malteser freuen würde, kann sich telefonisch unter 0991 / 296901-50 melden.  

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